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Institut für Psychoanalyse der DPG Stuttgart |
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Das Institut für Psychoanalyse der DPG
Stuttgart bietet seit 1973 Ärzten und Diplompsychologen eine berufsbegleitende
Ausbildung zum Psychoanalytiker an. Die psychoanalytische Ausbildung basiert
auf der von Sigmund Freud begründeten Psychoanalyse und ihren Weiterentwicklungen
bis zum gegenwärtigen Erkenntnisstand. Träger des Institutes ist die Arbeitsgruppe
Stuttgart der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft e.V., die den
fachlichen Austausch sowie die regelmäßige Weiterbildung seiner Mitglieder in
Form von Arbeitskreisen, Vorträgen und Seminaren fördert. Namhafte Vertreter
der deutschen und der internationalen Psychoanalyse werden regelmäßig zur Diskussion
eingeladen. Die Ausbildung ist von der Deutschen Psychoanalytischen
Gesellschaft (DPG), der Deutschen
Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie
(DGPT), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung,
der Landesärztekammer Baden-Württemberg und vom Regierungspräsidium
Stuttgart als Ausbildungsstätte nach dem Psychotherapeutengesetz
(PsychThG) anerkannt. Entsprechend
ihren persönlichen und beruflichen Vorerfahrungen und Zielen können Ärzte und
Psychologen unterschiedliche psychoanalytische und tiefenpsychologische
Ausbildungsgänge und Abschlüsse wählen. Ärzte können die Inhalte der
ärztlichen Weiterbildung, Psychologen die Approbation oder eine zweite
Fachkunde "Psychoanalyse" erwerben.
Die Ausbildung setzt derzeit ein
abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie mit Schwerpunkt klinische
Psychologie oder der Humanmedizin voraus. Eine längere Berufserfahrung vor
Aufnahme der Ausbildung ist vorteilhaft. Die Zulassung erfolgt nach drei
Interviews, in denen die persönliche Eignung geklärt wird. Die Lehranalyse
bei einem Lehranalytiker der DPG bildet die Basis der Ausbildung. In einem ersten Abschnitt werden die
theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse vermittelt und analytische Erstinterviews
unter Supervision erhoben. Nach der Zwischenprüfung folgt im zweiten
Abschnitt der Ausbildung die selbständige Patientenbehandlung unter Supervision.
Patienten werden von der Institutsambulanz vermittelt. Für den Erwerb der erforderlichen
psychiatrischen Kenntnisse für die Ausbildung nach dem PsychThG stellt das
Institut in kooperierenden Kliniken Praktikumsplätze zur Verfügung. Die
Ausbildung endet mit einer qualifizierenden Abschlussprüfung durch das
Institut. Sie ist eine Voraussetzung für eine spätere DPG-Mitgliedschaft.
Ärzte erhalten ein qualifizierendes Zeugnis für die Anerkennung der Zusatzbezeichnung
"Psychotherapie" und "Psychoanalyse" im Rahmen der
standes- und berufsrechtlichen Bestimmungen. Nicht approbierte Psychologen können sich
zur staatlichen Abschlussprüfung melden, wenn sie die curricularen
Voraussetzungen des PsychThG erfüllt haben. Approbierte Psychologen haben
die Möglichkeit, die Fachkunde "analytische Psychotherapie" zu
erwerben. Gemäß der Bedarfsplanung der örtlichen KV’en
ist dann eine Teilnahme an der vertragspsychotherapeutischen Versorgung
möglich. Die ausführlichen Ausbildungsrichtlinien und die Bewerbungsunterlagen
erhalten Sie beim Leiter des Ausbildungsausschusses. |
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